• 23.04.17 So 19:10
  • 24.04.17 Mo 06:55 WDH
Staffel 1 // Folge 2 von 16

ATV Kosmos

Wilde Wasser - tödliche Gefahr und idyllischer Lebensraum

Österreich ist reich an Naturschönheiten. Zwischen reißenden Strömen und verträumten Auenlandschaften verbirgt sich eine aufregende Welt, die der vielfach preisgekrönte Kurt Mündl dem Zuseher in bekannt überwältigenden Bildern näherbringt. Klares, sauberes Wasser ist ein Quell des Lebens und der Schatz unserer Berge. Der Mensch vergisst oft wie wichtig intakte Flüße für einen gesunden Naturkreislauf sind, nicht nur für die Bewohner der Flüsse und Ufergebiete. Und selten sieht man dieses Leben in derart sensationellen Bildern. ATV-KOSMOS begleitet die Urzeitflüsse wie die Donau, die Traun und andere über und unter Wasser. Bilder, die man noch nie gesehen hat. Darunter auch die geheimnisvolle Lainsitz im niederösterreichischen Waldviertel, wo es noch echte Flussperlmuscheln gibt.

Genre
Dokumentation
Land
A
Jahr
2012

Der ausgezeichnete Naturfilmer Kurt Mündl nimmt Österreich unter die Lupe und präsentiert Wissenswertes über Österreichs Tierwelt und unsere Natur.

GEFÖRDERT DURCH DEN FERNSEHFONDS AUSTRIA

  • 30.04.17 So 19:10
  • 01.05.17 Mo 06:55 WDH
Staffel 1 // Folge 3 von 16

ATV Kosmos

Scheintot - die Kunst zu überleben

Diese ATV-Kosmos Folge beschäftigt sich mit den „geheimen Strategien des Überlebens“, im Winter. Anpassungsfähigkeit, Tarnung, oder auch der Winterschlaf sind nur einige „Mittel“, um der kalten Jahreszeit zu trotzen. Einige dieser „Fähigkeiten“ sind vor allem für die Humanmedizin interessant. Es könnten sich neue, revolutionäre Therapiemöglichkeiten ergeben. Doch viele Strategien sind bis heute wenig bekannt aber äußerst spektakulär: Manche Insekten etwa bilden in ihrem Blut ein „Frostschutzmittel“ und können dadurch völlig ungeschützt, zwischen Gräsern oder im Laub, dem Frost widerstehen. Auch Amphibien wie Frösche sind äußerst kälteunempfindlich. So kann etwa der heimische Grasfrosch weite Strecken über Schneefelder zurücklegen, ohne Schaden zu nehmen. Andere Tierarten, wie Fischotter, besitzen eine spezielle Körperbehaarung, die ihnen ohne Probleme erlaubt auch unter null Grad „baden zu gehen“, ohne auch nur die geringste Gefahr dadurch zu unterkühlen. Auch Hirsche und Rehe sind von ihren Anlagen her dazu geschaffen, den Winter zu überstehen. Allerdings fordern Kälte und knappe Nahrung Ausfälle unter den Kranken und Schwachen. Der Mensch ist es, der diese natürliche Auslese unterbricht, da er Hirsch und Reh im Winter füttert. Im Laufe von Jahrtausenden haben sich Tierarten sogar an die weiße Farbe des Schnees angepasst, um besser zu überleben. Der Schneehase ist hierfür eines der besten Beispiele. Der Winterschlaf ist im Tierreich eine „klassische Methode“, erfolgreich zu überleben. Der Siebenschläfer zählt etwa zu diesen Spezialisten. Eine ähnliche Strategie stellt die „Winterruhe“ dar: Arten, wie der Braunbär, ziehen sich in einen ungestörten Unterschlupf zurück, verdösen hintereinander aber nur wenige Tage. Dann erwachen sie für kurze Zeit, um sich daraufhin erneut zur Ruhe zu begeben. Dieses Verhalten ist typisch für die Winterruhe. Nur der Winterschlaf hält durchgehend bis zum nächsten Frühling an. Doch wie steht es mit anderen Wildtieren? Wie schaffen sie es, alljährlich aufs Neue, die Frostperioden erfolgreich zu überstehen?

Genre
Dokumentation
Land
A
Jahr
2012